Inkontinenz ist eine Krankheit mit vielen Gesichtern: Die eine traut sich nicht mehr zu husten, zu niesen oder sogar zu lachen, weil dann immer etwas "daneben" geht. Dem anderen raubt sie den Schlaf, weil er in der Nacht häufig auf die Toilette muss. Unter Inkontinenz versteht man die fehlende oder mangelnde Fähigkeit des Körpers, den Blasen- und/oder Darminhalt sicher zu speichern. Betroffene können nicht selbst bestimmen, wann und wo sie bzw. er entleert werden soll. Die Folgen: ungewollter Urinverlust oder Stuhlabgang. Dabei gibt viele verschiedene Formen der Harn- und Stuhlinkontinenz, die sehr unterschiedliche Ursachen haben können.
Die Initiative Beckenboden richtet sich mit einem ganz neuen Ansatz an Personen mit Erkrankungen wie:
- ungewolltem Urinverlust
- Blasenentleerungsstörungen
- ungewolltem Stuhlverlust
- unkontrollierbaren Blähungen
- erheblicher Verstopfungsneigung
- Vorfall und Druckgefühl "nach unten"
- chronischer Leisten- und Beckenschmerz
Damit die richtige Therapie eingesetzt werden kann, muss zunächst abgeklärt werden, welche Form der Erkrankung vorliegt und was die Ursachen dafür sind. Das kann nur ein Facharzt. Deshalb: Sprechen Sie über Ihre Erkrankung!